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Alpencross Tipps für Mountainbiker
Alpencross - Tipps für Mountainbiker
Wer sich ohne Gepäcktransport auf den Alpencross macht, muss notgedrungen alles, was er unterwegs benötigt, mitführen. Das bedeutet für Mountainbiker einen Rucksack zu tragen, der genau die richtige Größe haben und vor allem guten Tragekomfort bieten muss, schließlich hat man ihn mehrere Stunden täglich auf dem Rücken. Da sollte nichts scheuern, nichts drücken und es sollte noch einigermaßen Luft zirkulieren können. Außerdem darf der Rucksack nicht wackeln; auch auf Kleinigkeiten muss man achten, so darf der Rucksack zum Beispiel nicht so weit nach oben rutschen, dass er den Helm in die Stirn drückt.
Es empfiehlt sich also, einen qualitativ hochwertigen Rucksack zu nutzen, es gibt eine große Auswahl an speziell für Mountaibiker entwickelten Modellen. Die bieten nützliche Lösungen wie etwa ein Helmnetz oder einen integrierten Regenüberzug. Idealerweise findet auch eine Trinkblase im Rucksack Platz, da eine Trinkflasche oder maximal zwei, wenn sie denn am Fahrradrahmen Platz finden - und oft ist das bei vollgefederten Mountainbikes nicht der Fall - nicht ausreichen.
Was gehört in´s Gepäck?
Beim Packen dieses Rucksacks sollte man wohlüberlegt vorgehen. Erstens ist der Stauraum begrenzt, zweitens muss jedes Gramm auch per Muskelkraft über die Alpen getragen werden. Es heißt also sich auf das Nötigste beschränken und das so leicht und platzsparend wie möglich auszuwählen. Keine dicke Regenjacke also, sondern ein kleines, leichtes Modell.
Lieber Armlinge und Beinlinge einpacken für den Fall, dass es kühl wird, als ein zusätzliches langes Trikot und eine lange Hose. Lieber eine Brille mit Wechselgläsern oder variablen Gläsern, als verschiedene Radbrillen für unterschiedliche Lichtverhältnisse. Neben der Radbekleidung, die man am Körper trägt, sollte ein Satz zum Wechseln mitgenommen werden, man kann dann auch einmal auf der Hütte waschen und die Sachen am nächsten Tag außen am Rucksack festschnallen und in der Sonne trocknen lassen.
»Zivile« Bekleidung darf für den Abend natürlich nicht fehlen, allerdings sollte man sich mit einer Hose, maximal zwei T-Shirts und einem Pulli begnügen, alles natürlich möglichst leicht und dünn. Die Tour steht ja auch im Zeichen des Sports und man darf am Abend auf ein repräsentatives Äußeres verzichten. Natürlich dürfen auch nur ganz leichte Schuhe mit, das Nötigste für die Körperpflege inklusive eines kleinen Handtuchs.
Wie oben beschrieben gehört leichte Regenbekleidung ins Gepäck und auch eine leichte Unterziehmütze für den Helm oder ein Schlauchtuch, das man als Stirnband oder Bandana tragen kann. Lange Handschuhe sind sind sehr praktisch, sie schützen bei einem eventuellen Sturz vor Verletzungen und sie bieten ein gewisses Wärmepotential, wenn es nötig ist.
Unbedingt gehört ein Erste-Hilfe-Set in den Rucksack - auch solche gibt es speziell für Radfahrer bereits fertig zusammengestellt, dazu eine Creme für eventuelle Prellungen oder Verspannungen, Schmerztabletten und eine Rettungsdecke, sofern sie nicht schon im Erste-Hilfe-Set ist. Auch ein Handy ist wichtig. Wer auf eigene Faust unterwegs ist, braucht ein GPS-Gerät oder gutes Kartenmaterial und einen Streckenführer. Neben der Ausrüstung für den Fahrer müssen auch einige Ersatzteile für das Rad mitgenommen werden. Schlauch und Flickzeug, eine Pumpe, ein Miniwerkzeug, das auf jeden Fall einen Kettennieter und die gängigen Schlüssel bieten sollte, darunter auch Torx-Schlüssel für Bremsscheiben.
Pannenspray eventuell, ein Ersatz-Schaltzug, einen Ersatzbremszug, falls nicht hydraulische Scheibenbremsen am Bike montiert sind. Auch ein Satz Ersatz-Bremsbeläge schadet nicht, gerade bei schlechtem Wetter kann der Verschleiß sehr hoch sein. Auch eine Dämpferpumpe für Federgabel und Dämpfer sollte dabei sein, wenn diese mit Luft arbeiten.
Übernachtung vorbuchen
Ganz wichtig bei der Vorbereitung ist grundsätzlich die Wettervorhersage und das Reservieren der Übernachtungen. Gerade auf den Hauptrouten zur Hauptsaison wird es in den Hütten schonmal sehr eng mit verfügbaren Zimmern.
Dann steht dem ungetrübten Alpencross eigentlich nichts mehr im Weg.



